B ü c h e r

 
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  Die Details waren mir wichtig!

Gedanken von Illustrator Siegfried Schöberl zu den Bildern
im Buch "Tatzenstock und Lausbubenstreiche"
 
   

Ist „Tatzenstock und Lausbubenstreiche“ das erste Buch, das Sie illustriert haben?
Schöberl: Nein, ich habe vorher bereits zwei Bücher illustriert: „Schwandorfer Hirnbatzl“ und ,,Erinnerungen meines Vaters

Wie gingen sie an die Illustration des Buches heran?
Schöberl: Zuerst las ich mir die Geschichten durch, wobei in meinem Kopf erste Bilder entstanden. Diese hielt ich in Bleistiftskizzen fest. Dann legte ich sie mit Autor zur Begutachtung vor. Anschließend ging es an die Feinarbeit.

Worauf legten Sie bei der Gestaltung der Zeichnungen besonderen Wert?
Schöberl: Mir waren authentische Darstellung mit vielen Details und, wenn es die Thematik zuließ, humorvolle Anspielungen wichtig.

Welche Zeichnungen forderten den Künstler Siegfried Schöberl besonders heraus?
Schöberl: Schwieriger war es, wenn Stimmungen ausgedrückt werden sollten, vor allem, weil es sich bei den Arbeiten um kleinformatige Bilder handelte. Zu berücksichtigen waren auch klare Strukturen, da die Darstellungen für den Druck noch verkleinert wurden.

Was sind Ihre Lieblingsmotive im Buch?

  • Die wilde Motorradfahrt
  • Vom Förster erwischt
  • Gefährlicher Osterbrauch
  • Schlittenfahrt im Sautrog

Was ist der besondere Reiz für einen Künstler, ein B u c h zu illustrieren?
Schöberl: Man hat völlig freie Hand bei der Auswahl der Motive und bei der Umsetzung des Themas. Bereichernd gestaltete sich auch die Zusammenarbeit mit dem Autor.